Aktfotograf werden

Nackte Körper und eine Kamera – los geht die Aktfotografie?!
Aktfotografie will gelernt sein! Wer Aktfotograf werden will, hat bestenfalls schon ein Fotografiestudium hinter sich. Wer ohne Studium zum Traumjob kommen will, muss sich einiges einfallen lassen, um die entsprechenden Qualifikationen nachzuholen.
Zahlreiche Kurse und Workshops der lokalen Volkshochschulen und verschiedener hobbyfotografischer Vereine bieten eine erste Gelegenheit, sich der professionellen Fotografie zu nähern. Dabei sollte der Kurs vor allem nach der vorhandenen Vorqualifizierung ausgesucht werden. Wer grundsätzlich mit der Kamera umgehen kann, sucht am besten direkt nach einem Lehrgang für Akte. Aber Vorsicht: Wer zu viele Lehrgänge und Workshops besucht, dem kommt die nötige eigene Kreativität abhanden. Wichtig ist erst einmal nur das Know-How.

Neben allen theoretischen Grundlagen ist vor allem das begleitete Sammeln von Erfahrungen wichtig. Der größte Erfolg wird denjenigen zuteil, die viel ausprobieren und sich von Anfang kritisch von erfahreneren Bildermachern begleiten lassen. Nur wer bald auf Verbesserungsmöglichkeiten in seiner Fotografie gebracht wird, kann diese Chancen auch wahrnehmen.

Mit gutem Equipment Aktfotograf werden

Mit gutem Equipment Aktfotograf werden

Wer sich später vor allem mit Aktfotografie auseinandersetzen will, sollte keine Zeit mit Landschaftsaufnahmen vergeuden. Die Lichtverhältnisse sind im geschlossenen Raum anders als in der Natur. Es empfiehlt sich stattdessen Objekte, die möglichst interessante Schatten werfen, zu fotografieren. So bekommt man ein Gefühl für Kontur, Licht, Schatten, Masse und Bildschärfe.

Zudem ist es ratsam, die Anatomie der Menschen eingehend zu studieren. Einerseits ist es wichtig, den menschlichen Körper in seinen Grundbewegungen zu verstehen, andererseits ist es auch hilfreich, das entsprechende Vokabular zu beherrschen, wenn mit den Models um Posen gerungen wird.
Interessant ist außerdem ein Blick auf Gemälde der Renaissance – hier wird die besondere Ästhetik des Akts sehr gut deutlich.

Neben einem fundierten fotografischen und künstlerischen Wissen und der entsprechenden Vorerfahrung braucht der Fotograf natürlich auch gutes Equipment. Hobbyfotografen bringen meistens schon eine gute Kamera als Grundausrüstung mit. Neben einer digitalen Spiegelreflexkamera sind auch gute Belichtungsanlagen, aktuelle Soft- und Hardware der Bildbearbeitung, ein leichtes Teleobjektiv und ein Studio von Vorteil.

Wer wirklich professionelle Fotos machen will, sollte auch um Details im Studio bemüht sein. Dazu zählen neben einem gut bestückten Schminkatelier auch andere Kosmetika bis hin zur Möglichkeit noch störende Behaarung zu entfernen. Auch die Raumtemperatur sollte auf das nackte Model, nicht den angezogenen Fotografen, abgestimmt sein. Wer gerne die erotischen Effekte von Kälte nutzen will, sollte auf Eiswürfel zurückgreifen.
Generell gilt: Je weniger ein Bild mit Software nachbehandelt werden muss, desto schöner wird es.

Ein guter Aktfotograf zeichnet sich zudem durch eine gewisse Distanz gegenüber den Models aus. Fotografen, die sich aufdringlich gegenüber ihren Modellen verhalten, machen sich schnell einen schlechten Ruf.

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